Schüler:innen werden zu PLANET-Engineers und entwickeln Lösungen für die Grenzen unseres Planeten. 🌍
Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Wassermangel und Luftverschmutzung prägen die Lebensrealität junger Menschen. Bereits sieben der neun vom Stockholm Resilience Centre formulierten planetaren Grenzen sind überschritten. P.L.A.N.E.T. macht dieses hochaktuelle Forschungsfeld für Kinder und Jugendliche von der Volksschule bis zur Unterstufe greifbar – und zeigt, dass jede:r etwas bewegen kann.
Worum geht es?
Über vier Semester arbeiten neun Schulklassen aus Wien und Niederösterreich gemeinsam mit der TU Wien und Partnern aus Forschung und Praxis an je einer planetaren Grenze. In altersgerechten Workshops, Exkursionen und Projektarbeiten messen die Schüler:innen zum Beispiel Treibhausgas- und Feinstaubeffekte, analysieren Gewässer, untersuchen Bodenprofile, konstruieren Schwammstadt-Modelle, recyceln Kunststoffe oder gestalten Biodiversitätsräume. Daraus entwickeln sie eigene kleine Lösungsprojekte für ihren Schulalltag.
Auf einen Blick
🌍 9
planetare Grenzen
🏫 9
Schulklassen
📍 Wien & NÖ
Projektregion
⏱️ 4
Semester Laufzeit
Die neun planetaren Grenzen
P.L.A.N.E.T. beschäftigt sich mit den neun planetaren Grenzen, die den sicheren Handlungsraum der Menschheit beschreiben – darunter Klimawandel, Süßwassernutzung, Biodiversitätsverlust, Luftqualität, die Stickstoff- und Phosphorkreisläufe sowie sogenannte Novel Entities (neuartige Stoffe wie Kunststoffe und Chemikalien).
👉 Was planetare Grenzen sind, einfach erklärt
Unsere Ziele
- 🎯 Schüler:innen verstehen das Konzept der neun planetaren Grenzen und erkennen Wechselwirkungen zwischen mindestens drei Grenzen.
- 🎯 Sie werden zu „PLANET-Engineers“ und durchlaufen den vollständigen Engineering-Zyklus – von Problem über Idee, Prototyp und Test bis zur Verbesserung.
- 🎯 Sie entwickeln ökologisches Grundwissen zu Wasser, Boden, Wald, Stadtnatur und Biodiversität in ihrem regionalen Lebensumfeld.
- 🎯 Sie werden – unabhängig von Geschlecht und sozialem Hintergrund – für naturwissenschaftliche und technische Berufsfelder begeistert und erleben gendersensibel gestaltete MINT-Bildung.
- 🎯 Sie entwickeln in Mini-Projekten realisierbare, nachhaltige Lösungen und präsentieren diese öffentlich beim PLANET-Festival.
Wie wir arbeiten
P.L.A.N.E.T. verbindet Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Citizen Science, forschendes Lernen, Design Thinking und Open Schooling. Zentraler Anker ist das interaktive PLANET-Engineering-Logbuch, das Reflexion, Selbstwirksamkeit und Fortschritt dokumentiert. Inklusive Zugänge – einfache Sprache, multisensorisches Lernen und starke Visualisierung – sorgen für Niederschwelligkeit, besonders für jüngere Kinder, Integrationsklassen und Schüler:innen mit Deutsch als Zweitsprache. Alle Materialien werden als Open Educational Resources (OER) aufbereitet und beim öffentlichen PLANET-Festival präsentiert.
🤝 Mitmachen: Kooperationszuschuss
Auch Schulen außerhalb des Projektkonsortiums können mitmachen: Mit einem Kooperationszuschuss von bis zu 1.000 € setzen Pädagog:innen eigene, thematisch anschlussfähige Projekte um.
P.L.A.N.E.T. ist ein Projekt der TU Wien, gefördert im Rahmen von „Talente regional“ der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Auftrag des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI). Laufzeit: 01.06.2026 – 30.09.2028.
